tanz & theater

Feuer im Kopf – Solo für Waslaw Nijinski

Feuer im Kopf / Patrik Erni / Foto: K.-D. Willamowski

Tanztheaterstück  mit Patrik Erni (Idee, Darstellung, Raum) und Christoph Becker (Oboe, Percussion); Musik: Christoph Becker; Texte: Zitate aus Nijinskis „Tagebuch“; Video: Patrik Erni und Sascha Koal; Theaterhaus TiG 7, Mannheim.

 

 

„Alles Spektakuläre bleibt außen vor… Stattdessen Konzentration auf ein gesetzt wesentliches Moment, das im Kopf eingeschlossene Feuer, dessen Funken sich in ein Quartheft, geometrische Haltungsrepetitionen und drei fulminante Tanzsoli versprühen…“

Die Rheinpfalz, 13.10.2001

„Erni ist ein hellwacher, luzider Nijinski, der sich mit Eifer ebenso ans Schreiben seiner Tagebuchnotizen macht wie ans Tanzen … Ich ist auch hier stets ein anderer, was Golusdas Textcollage aus den Tagebucheintragungen Nijinskis klug unterstreicht … Es ist ein überaus rhythmischer Abend, dessen Spannung auch aus dem Wechselspiel zwischen Christoph Beckers Live-Musik und Patrik Ernis Tanz resultiert …“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8. Mai 2002

„Mit plausibler Zurückhaltung zeigen sie Nijinsky – Erni ist Darsteller des Solos – nicht als Tobenden, sondern als in seinen Wahnvorstellungen Gefangenen, Eingeschlossenen. Video und Live-Musik… sind gleichsam weitere Facetten des Kosmos im Kopf.“

Frankfurter Rundschau, 04.Mai 2002

Fernweh oder die Neue

Fernweh oder die Neue / Junges Ensemble Johanna Knorr / Foto: Herbert Fritz

Tanztheater mit Kindern für Kinder – Inszenierung und Choreographie: Johanna Knorr, Gallus Theater, Frankfurt.

„Es ist ein Stück von Kindern für Kinder und Erwachsene, das es versteht, selbst 3jährige Zuschauer mehr als eine Stunde lang in den Bann zu ziehen …“

Frankfurter Rundschau, 9. Juni 1998

„Plötzlich aber wird es poetisch. Und die amüsanten Verse von Christian Golusda, der die Vorlage für das Stück geschrieben hat, hören sich nicht mehr so ironisch an wie am Anfang, sondern eher zart und einfühlsam.“

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 7.Juni 1998

Regenzeit

Performance für zwei Männer mit Flügeln – Komposition u. Pianist: András Hamary; Flügelobjekte Allmut Plate; Lichtdesign und Stage-Management: Alexander Joseph; ECLAT – Festival Neue Musik, Theaterhaus Stuttgart

Regenzeit / Christian Golusda, András Hamary / Fotos: Katrin Schander

„Wie ein (geglücktes) Gedicht läßt sich die Inszenierung lesen, nicht nur, weil sie mit ebensolcher Ökonomie und Scheu vor dem Zuviel verfährt, sondern auch weil sie stets mehr anklingen läßt als das unmittelbar Gemeinte …“

Frankfurter Rundschau, 16.März 1998

„‚Regenzeit‘ erwies sich als zarte, naive Poesie von Männerhand, den beiden Akteuren András Hamary (Musik, Klavier) und Christian Golusda (Konzept, Video, Akteur) waren in jeder Hinsicht Flügel gewachsen …“

Main-Post, Würzburg, 9. März 1998

Bleu Mourant

Tanztheater – zusammen mit Johanna Knorr; Bühne: Henner Drescher; Dialog-Coaching: Helen Körte; Gallus Theater, Frankfurt.

Bleu Mourant / Johanna Knorr, Christian Golusda / Foto: Herbert Fritz

„Christian Golusda und Johanna Knorr öffnen in ihrer blauen Stunde „Bleu Mourant“ irgendwann zwischen nicht mehr jung und noch nicht alt die Türchen zur Vergangenheit. Ihr Schlüssel zum Glück ist die spielerische Leichtigkeit, mit der sie sich diesem ernsten Thema annähern …“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 3. Februar 1996

Picknick im Kohlfeld

Picknick im Kohlfeld / Junges Ensemble Johanna Knorr / Foto: Herbert Fritz

Tanztheater mit Kindern für Kinder – Inszenierung und Choreographie: Johanna Knorr, GallusTheater, Frankfurt;

für die Neuinszenierung wurde das Junge Ensemble Johanna Knorr mit dem Karfunkel 2012, dem Kinder- und Jugendtheaterpreis der Stadt Frankfurt, ausgezeichnet.

 

„Nach dem Gedicht ‚Flattertag‘ von Christian Golusda hat Johanna Knorr mit sieben- bis zehnjährigen Kindern das Tanzstück über Fremdenfeindlichkeit und weiße Arroganz inszeniert …“

Frankfurter Rundschau, 22. Nov. 1993

„In dieser Choreographie voller gegensätzlicher, leichtfüßiger und mitreißender Elemente hatte Johanna Knorr ihre Botschaft vom Miteinander trotz Andersartigkeit verpackt ….“

Mainzer Rheinzeitung, 4. Juli 1994

Grido

Grido / Golusda, Hamary, Orchester / Videostill

Performance nach Texten von P.P. Pasolini – Komposi­tion: András Hamary; Tage für Neue Musik, Staatstheater Stuttgart, Kammerspiel.

„Zu einer entsprechenden Form der Präsentation von Musik und Literatur fand András Hamary mit „Grido“: Gemeinsam mit dem Tänzer und Choreographen Christian Golusda entwickelte Hamary eine Szene, in der Musik, Text und Tanz die Protagonisten eines umfassenderen dramatischen Ganzen sind: zu der Musik von Hamary werden Texte von Pasolini auf zwei Leinwände projiziert, in der Mitte bewegt sich ein Tänzer, real und gleichzeitig über Video vergrößert. Das Arrangement ist sehr sparsam, eine Schlacht der Mittel und Medien findet nicht statt, sehr wohl aber eine konzentrierte Komposition der drei Ebenen, die sich gegenseitig illustrieren, ohne sich jeweils zu verdoppeln …“

wdr3, Forum Neue Musik, November 1993

Sleepless Beauties

Sleepless Beauties / Margie King, Stephane Flechet, Susan Batchelor, Patrik Erni / Foto: Herbert Fritz

Tanztheater – mit Susan Batchelor, Patrik Erni, Stéphane Flechet, Margie King, Hans Richter; Choreographie: Johanna Knorr; Bühne: Henner Drescher; Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt.

„Das neue Stück nun schlägt ernstere Töne an, auch wenn es eine herrlich komische Négligé-Modenschau beinhaltet. Die vergebliche Suche nach dem Schlaf, so sehen wir, ist eine Qual. Zudem spricht das Stück des Menschen Urangst an, die Schlaf und Tod als Brüder sieht. „Bin ich schon im Himmel?“ fragt eine der Frauen. Die Antwort bleibt aus….“

Frankfurter Rundschau, 12. November 1992

Eiertänze – Dichterwort und Körper­sprache

Tanztheater – mit Margie King, Johanna Knorr, Hans Richter; Choreographie: Johanna Knorr; Gallus Theater, Frankfurt.

Eiertänze / Johanna Knorr, Hans Richter, Margie King/ Fotos Herbert Fritz, Abisag Tüllmann

„Texte von Robert Gernhardt, Ernst Jandl bis hin zu Bette Midler und Wilhelm Busch, Musik von Tom Waits bis Ennio Morricone bilden eine Tanz- und Wortchoreographie, die momentan gängige Klischees des Genres ausläßt und sich nicht nur einer intelligenten Wort- und Bewegungsmontage widmet, sondern auch vor politischen Bezügen nicht zurückschreckt …“

az, Stadtillustrierte, August 1991

„Die Zusammenarbeit zwischen der Tänzerin und Choreographin und dem Autor und Regisseur hat Bestand … Diese Qualitäten der sanften Hintergründigkeit und des ironischen Bisses bestimmen auch die „Eiertänze“, die aber weniger in tänzerischer Abstraktion umschrieben als sprachlich assoziiert und körpersprachlich artikuliert werden …“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30. Januar 1991

Weekend-Rondo

Weekend-Rondo / Winfried Vaassen, Johanna Knorr

Tanztheater – mit Johanna Knorr und Winfried Vaassen; Choreographie: Johanna Knorr; Arena Theater, Frankfurt.

„Dieses Auf und Ab, Vor und Zurück ist gelassen und unspektakulär in Szene gesetzt, mit einem klaren Blick für die nuancenreichen und doch immer gleichen Vorgänge und einer ironisch-melancholischen Distanz dazu …
Ein intelligentes, darstellerisch überzeugendes Tanztheater.“

Frankfurter Neue Presse, 21. Mai 1987

„Dem drögen Gefühl, das sich beim Betrachten von anderer Leute Beziehungsknatsch gern einstellt, begegnen die Akteure mir ihrer leichtfüßigen Kunst: Tänzen voller Witz und Glut –  und mit allerlei phantastischen Kurven, die der Erwarungshaltung entgegenlaufen …“

Pflasterstrand, Metropolen-Magazin, Nr. 264, 1987

Der Prozess des Pier Paolo Pasolini

Der Prozess des Pier Paolo Pasolini / Georgette Dee, Christian Golusda / Videostill

Szenische Textmontage von Dietrich Stern – mit Georgette Dee, Christian Golusda, Martin Schurr, Dietrich Stern; Realisation: Eos Schopohl / Dietrich Stern; Theater am Turm, Frankfurt.

„Das Pasolini-Stück wurde ein Skandal: Allein das Aufzählen seiner Prozesse nahm zwanzig Minuten in Anspruch. Eine Stunde vor der Premiere wollte Peter [Hahn, Intendant des TAT] das Stück noch absetzen…“

Georgette Dee in: Gib mir Liebeslied (Editon Diá, 1992)


Christian Golusda
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